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Eine kurze Geschichte der Verfassten Studierendenschaft

Verfasste Studierendenschaft Im Norden Italiens liegt Bologna, eine Stadt mit etwa 370000 EinwohnerInnen. Das klingt jetzt nach Sonne und Urlaub, aber was hat das mit Hochschulpolitik zu tun? Ein Blick zurück: Am 19. Juni 1999 haben 29 europäische Staaten die sogenannte “Bologna- Erklärung”

Erste Ansätze der verfassten Studierendenschaft (VS) gab es schon im 19. Jahrhundert (z.B. der vom Königreich Württemberg 1821 anerkannte, frei gewählte “Tübinger Studentenausschuss”). Eine systematische Ausweitung der Idee, die Studenten in Studentenschaften zu vereinen, lag jedoch bis Anfang des 20. Jahrhunderts weitgehend in den Händen von Burschenschaften. Aus dem Kleinbürgertum bildete sich darauf hin eine liberale frei-studentische Bewegung, die zum Ziel hatte, jenseits von Burschenschaften eine Vereinung der Studierenden zu erreichen.

unterzeichnet. Die besagte Erklärung vereinbart die Schaffung eines europäischen Hochschulraums. In dem Bewußtsein, dass ein europäischer Hochschulraum eine entscheidende Bedeutung für die Schaffung eines friedvollen und harmonischen Europas darstellt, vereinbaren die UnterzeichnerInnen einige zentrale Komponenten, die eine bessere Kompatibilität und Vergleichbarkeit der europäischen Hochschulsysteme fördern bzw. erreichen sollen, wobei Unterschiede im kulturellen Bereich wie auch zwischen den nationalen Hochschulsystemen respektSo gab es zuerst beim ie&rt werden#8220 sollen. Der geäuße;rte Wunsch, diFreistudententage genannten Komponent&en #8221;“within the first decade of the third millenium” 1906 in Weimar die Forderung einer “Einigung der Gesamtstudentenschaft zu einer in sich geschlossenen, selbständigen Körperschaft, die an jeder Hochschule als Ganzes neben dem Lehrkörper, der Gesamtheit der Dozenten, behördlich anerkannt wird und gleich diesem einen wesentlichen Bestandteil des Hochschulkörpers mit einer eigenen, gesetzlich festgelegten Verfassung bildet.” (zitiert nach: Schulze/Ssymank 1932:420)

umzusetzen, und die Vereinbarung, alle 2 Jahre Nachfolgekonferenzen abzuhalten, macht aus der Erklärung schließlich den Bologna-Prozess. Die erste Nachfolgekonferenz fand 2001 in Prag statt, eine weitere im Herbst 2003 in Berlin und die nächste wird 2005 in Bergen (Norwegen) stattfinden. Mittlerweile nehmen 40 europäische Staaten am Prozess teil. Erklärtes Ziel ist es, den europäischen Hochschulraum bis zum Jahr 2010 umgesetzt zu haben.

Zur Realisierung des europäischen Hochschulraums wurden von Bologna über Prag bis Berlin folgende Ziele und Maßnahmen vereinbart, die auf den nächsten Seiten detaillierter erläutert werden:

  • Einführung eines Studienstruktursystems, das sich im Wesentlichen auf zwei Hauptzyklen stützt (Bachelor und Master)
  • Förderung der Mobilität
  • Einführung eines Leistungspunktesystems (ECTS)
  • Einf¸hrung eines Systems leicht verständlicher Abschlüsse
  • Beteiligung von Studierenden und Hochschulen am ProzessWeiter wurde im Jahre 1913 gefordert, einen für alle Studenten verbindlichen “Ausschuss” auf parlamentarischer Grundlage zu gründen. Hier liegt die historische Quelle des “AStA”, d.i. bekanntlich der Allgemeine Studentenausschuss. Nach dem ersten Weltkrieg nahm die Bedeutung der gegründeten Studentenvertretungen zu, z.B. durch die Einrichtung von Wohnungsämtern, der Gründung von Mensen etc. 1919 gab es dann den ersten “Allgemeinen Studententag Deutscher Hochschulen”, bei dem der Dachverband "Deutsche Studentenschaft) gebildet wurde. Die Studentenausschüsse sollten demzufolge in besonderer Weise die Interessen der Studenten (und auch der Studentinnen, deren Anteil mittlerweile schon bei 9% lag) vertreten und definierten sich als die “aus allgemeiner gleicher Wahl aller eingeschriebenen deutschen Studierenden hervorgegangenen Vertretungen” (zitiert nach Kalischer 1966:115): Die Idee des Studentenparlaments manifestierte sich hier.
  • Die ideologischen Gegensätze (und die daraus resultierenden zerreibenden Konflikte der Studierenden untereinander) bereiteten das Feld für eine Übernahme der “Deutschen Studentenschaft” durch die Nationalsozialisten 1933 vor. Während unter dem Nazi-Regime die VS zwar flächendeckend institutionalisiert wurde (vgl. Keller 2000:74ff.), gerieten die ehemaligen Ziele der demokratischen studentischen Selbstverwaltung zu einer bloßen Farce: Es ging einzig noch um die politische Gleichschaltung und soziale Disziplinierung der Studierenden.

    Im Oktober 1945 wurden daher die nationalsozialistisch-verkommenen Studentenschaften vom Kontrollrat der Alliierten aufgelöst und kurz darauf neu initiiert, um damit eine politische ‘Umerziehung’ zu erreichen. So schreibt Adam, dass der rasche Aufbau der stud. Selbstverwaltung als “Übungspfad für die spätere Beteiligung am öffentlichen Leben” (Adam 1965:4) gedacht wurde. Dazu kam das Motiv, durch die Studentenschaften eine Unterstützung gegen die “restaurativen Tendenzen in der Professorenschaft” (Keller 2000:76) bei der Reform des Hochschulwesens zu gewinnen.

    Im Oktober 1947 empfahl daraufhin die “Interzonale Hochschultagung” in Hannover, der Studentenschaft auch das Recht auf Satzungsgebung einzuräumen. Nicht nur Max Horkheimer verstand daher die VS als “echte Schule zur Demokratie” (zitiert nach Kraushaar 1998:76). Auch Walter Killy schrieb über den erzieherischen Gedanken der VS: “Politische Erziehung kann nicht allein vom politischen Lehrstuhl her stattfinden. Sie muß ergänzt werden durch die Übung und Ausübung im Rahmen der Gemeinschaft der Universität. Die studentische Selbstverwaltung gäbe dazu reichlichen Raum, und es ist auch deshalb zu wünschen, dass sie greifbare Kompetenzen, einen realen und sinnvollen Übungsstoff erhält.” (Killy 1952:76)

    Die praktische Umsetzung dieser Ideen blieb jedoch noch lange Zeit nicht gesetzlich abgesichert. 1962 nahm daher der “Verband deutscher Studentenschaften” die Ausgestaltung eines neuen Studentenschaftsrechts selbst in die Hand und forderte

    • Die VS als öffentlich-rechtliche Körperschaft, die in die Hochschule eingegliedert ist;
    • das Selbstverwaltungsrecht und Satzungsautonomie;
    • Dritten Aufgaben übertragen zu können;
    • die Gesamtheit der Studierenden zu vertreten;
    • an der Selbstverwaltung der Hochschule mitwirken zu können (insbesondere bei spezifisch die Studierenden betreffenden Maßnahmen);
    • die Möglichkeit, sich mit anderen stud. Zusammenschlüssen verbinden zu können (national und international);
    • die Beachtung der parteipolitischen und konfessionellen Neutralität;
    • Förderung der europäischen Dimension im Hochschulbereich
    • Steigerung der Attraktivität des Europäischen Hochschulraums
    • Förderung des Lebenslangen Lernens
    • Qualitätssicherung durch Akkreditierung
    • Errichtung eines europäischen Forschungsraums

    Die Ziele und Maßnahmen haben den Charakter von Zielvereinbarungen, die lediglich Richtungen und Absichten vorgeben. Die tatsächliche Realisierung obliegt im Rahmen der weiten Vorgaben den jeweilis zuständigen Institutionen.

    Neben den ministeriellen Konferenzen existiert eine Reihe kleinerer Arbeitsgruppen, die sich häufiger treffen und den Bologna-Prozess begleiten. Obwohl es in Bologna offiziell noch keine studentische Beteiligung gab, begleiten mittlerweile auch BeobachterInnen von ESIB (The National Unions of Students in Europe – Der europäische studentische Dachverband.) den Bologna-Prozess offiziell. Diese Aufgabe nimmt das Bologna Process Committee von ESIB wahr. Auf Bundesebene beteiligen sich seit dem Frühjahr 2004 nun endlich auch VertretenInnen des fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften – Dachverband der deutschen StudentInnenvertretungen) an eine Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMBF), die den Prozess in Deutschland begleiten.

    In den folgenden Zeilen wollen wir versuchen, den Bologna-Prozess in seinen wesentlichen Etappen kurz nachzuzeichnen, um uns in den folgenden Kapiteln mit der Umsetzung seiner Ziele und deren Inhalte zu befassen. Das Kapitel schließt mit einer kritischen Reflexion des bisherigen Prozessverlaufes.

    Die Idee: Die Sorbonne Erklärung

    Beiträge von den Mitgliedern erheben zu dürfen;

  • eine eigene Rechtstellung, um diese Aufgaben adäquat umsetzen zu können. (zitiert nach Keller 2000:79)

Die aufgelisteten Strukturen finden sich als Forderungen und Bestimmung der VS weitgehend noch heute so.

Wenn wir den Bologna-Prozess nachvollziehen wollen, müssen wir eigentlich noch ein jahr früher beginnen: Anlässlich des 250. Geburtstages der Pariser Sorbonne verabschiedeten die Bildungs-/KultusministerInnen von Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Italien am 25. Mai 1998 die sogenannte Sorbonne Erklärung (Sorbonne Joint Declaration). In dieser Erklärung wird erstmalig ein gemeinsamer europäischer Bildungsraum gefordert. Denn neben dem Europa der Banken, des Euro und der Wirtschaft solle es auch ein Europa des Wissens geben. Ziel dieses europäischen Bildungsraums soll eine Verbesserung der studentischen internationalen Mobilität in Europa sein, denn nur so könne den wachsenden Anforderungen an Studierende und AkademikerInnen einerseits, aber auch den sich stetig wandelnden Karriere- und Ausbildungswegen andererseits Rechnung getragen werden. Um dieser Forderung gerecht zu werden, spielt man in der Sorbonne Erklärung dann bereits auf einige Maßnahmen an, die letztlich erst in der Bologna-Erklärung als mehr oder minder verpflichtende Absichtserklärungen festgeschrieben werden. Zu nennen wären hier:

  • Im weiteren Lauf der Geschichte wurde die VS 1966 in Hessen (vgl. HHG § 35 in der Fassung von 1966) als Interessensvertretung der Studierenden mit Sitz und Stimme in Senat und Fakultät gesetzlich anerkannt, (die meisten anderen Bundesländer folgten). Im derzeit gültigen Hochschulrahmengesetz (HRG in der Fassung von 1999) ist mittlerweile die Bildung von Studierendenschaften festgeschrieben (vgl. HHG § 41), wenngleich es immer wieder auch Bestrebungen einzelner Länderregierungen gab, den VS ihre institutionelle Grundlage zu rauben, und zwar nicht nur (wie derzeit in Hessen) von der CDU, sondern z.B. auch von der SPD- und FDP-Koalition in Berlin 1969.
  • die Bildung eines zwei Zyklen umfassenden Ausbildungssystem, das sich in einen undergraduate und einen graduate Bereich trennt. Mit der europaweiten Etablierung eines solchen Systems könnten dann auch die verschiedenen nationalen Bildungssysteme vergleichbarer werden. Eine europaweite Annerkennung der beiden Abschlusssysteme (undergraduate und graduate) und Förderung der Attraktivität des undergraduate-Bereichs durch verschiedene Programme, bspw. multidisziplinäre Studien, Sprachprogramme, Austauschprogramme, etc.Alles in allem kann man die Aufgaben der VS (vgl. zum Aufbau, den Aufgaben, den Organen etc. der VS das H

  • Implementierung eines Kredit-Punkte-Systems (mindestens mit ECTS vergleichbar)

  • Erhöhung der studentischen Mobilität in Europa
  • Zunächst die ‘Selbsthilfe’Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Erfolgsaussichten eines solchen Unternehmens natürlich mit der Anzahl der teilnehmenden Nationen steigt. Folgerichtig werden die europäischen Staaten (nicht nur EU-Staaten) eingeladen, den Prozess zu unterstützen.

    Die Bologna Erklärung (The Bologna Joint Declaration)

    im Bereich der sozialen Belange und dann die im klassischen Sinne verstandene Bildung der Studierenden, die sich wiederum auf mehrere Gebiete erstreckt, nämlich die künstlerischen und musischen Interessen, die Pflege des Studentensports und eben auch den politischen Bereich (z.B. internationale Studentenbeziehungen, Satzungsautonomie etc.), der insgesamt zur Förderung des staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins der Studierenden hinwirken soll. Im HHG findet sich dem gemäß der Passus, dass die VS die Aufgabe hat, “auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung die politische Bildung, das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft ihrer Mitglieder zur aktiven Toleranz sowie zum Eintreten für die Grund- und Menschenrechte zu fördern” (HRG § 41.1.4).

    Ein gutes Jahr nach der Sorbonne Erklärung wurde am <1p9. Juni 1999 in Bologna von insgesamt 29 europäischen Staaten die sogenannte Bologna Erklärung verabschiedet. Inhaltlich schließt sie sich der Sorbonne-Erklärung grundsätzlich an. Der wichtige Unterschied ist, dass ein Katalog von sechs Maßnahmen verabschiedet wurde, mit welchen das Ziel des gemeinsamen europäischen Bildungsraums auf den Weg gebracht werden soll. Diese Maßnahmen sollen in allen unterzeichnenden Staaten umgesetzt werden, damit aus Absichtserklärungen auch tatsächlich gemeinsame koordinierte europäische Bildungspolitik werden kann.>

    Diese Maßnahmen sind im einzelnen:

    1. Die Einführung eines Systems von leicht zu verstehenden und vergleichbaren Abschlüssen. Unterstützt werden soll dieses System durch die Einführung der Diploma Supplements (siehe Kap. 5). Ziele dieser Maßnahmen sind einerseits die Förderung der Einstellungsmöglichkeiten von europäischen BürgerInnen und andererseits die Stärkung internationaler Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen europäischen Bildungssysteme.
    2. Insbesondere Bayern und Baden-Württemberg taten und tun sich bis heute mit der Umsetzung der VS schwer: Sie gehen Sonderwege, in denen den Studierenden die Bildung einer eigenständigen Körperschaft verwehrt ist. Dort hat die Studierendenschaft kaum Rechte, sondern ist der jeweiligen Universitätsleitung untergeordnet. Die hessische CDU versucht nun, dies auch für die hiesigen Hochschulen durchzusetzen. Daher muss nach den Ursachen gefragt werden, die die Idee der Abschaffung der VS erneut in die Diskussion gebracht haben. Diese Ursachen müssen dann kritisch reflektiert und vor allem mit den tatsächlichen Konsequenzen der möglichen Neustrukturierung verglichen werden. Nur so ist zu gewährleisten, dass zum einen die tatsächlich bestehenden Probleme adäquat gelöst, und zum anderen, dass die wirklichen Hintergründe entlarvt werden können.
    3. Das umstrittene Modell

      Die Einführung eines Bildungssystems, welches im wesentlichen aus zwei Zyklen besteht (vgl. Sorbonne-Erklärung), einem undergraduate und einem graduate Teil. Der Zugang zu dem graduate Bereich soll den erfolgreichen Abschluss des ersten Zyklus, also des undergraduate Bereichs voraussetzen. Der undergraduate Bereich soll mindestens drei Jahre dauern und grundsätzlich berufsqualifizierend sein. Der graduate-Bereich soll darauf aufbauend zum Masterabschluss oder zur Promotion führen. Man könnte also den letzten Abschnitt also auch einfach damit übersetzen, dass in allen unterzeichnenden Staaten ein Abschlusssystem eingeführt werden soll, das als ersten grundständigen Abschluss einen wenigstens dreijährigen Bachelor vorsieht an dem sich dann der Master als eher wissenschaftlich orientierter Abschluss anschließt.

    4. Der Status der VS wurde seit dem 2. Weltkrieg höchst kontrovers diskutiert: Während die einen sie als Auslaufmodell überholter Ordinarienuniversitäten darstellen und in der Körperschaft eine unrechtmäßige Einschränkung der Studierenden sahen, die es abzuschaffen gelte, stellte sie für die anderen die einzige Möglichkeit für eine dauerhaft tragfähige studentische Mitbestimmung und Selbstbestimmung der Studierenden an der Gruppenuniversität dar. Dieser liegt die Idee zugrunde, autonom und gleichberechtigt mit den anderen Gruppen der Hochschule (Professorenschaft und MitarbeiterInnen) die gesellschaftliche Verantwortung und die Aufgaben der Hochschulen wahrzunehmen.
    5. Ein neuer Ton in der Debatte

      Die Einführung eines Kreditpunktesystems, wie z.B. ECTS, um studentische Mobilität zu fördern und zu erhöhen. Zudem sollten Kreditpunktsysteme auch in nichthochschulbezogener Aus- und Weiterbildung implementiert werden. Also bspw. auf diejenigen Weiterbildungsbereiche die sich mit dem Schlagwort Lebenslanges Lernen beschreiben lassen.

    6. “Unabhängig von der subjektiven Bereitschaft der Akteurinnen und Akteure des Hochschulstrukturreformprozesses, die Institutionen studentischer Mitbestimmung und Selbstverwaltung angemessen zu thematisieren, werden diese objektiv vom Reformprozess unmittelbar berührt. Dies wird dann augenscheinlich, wenn gegenwärtige Reformkonzeptionen den Hochschulen das Leitbild eines Dienstleistungsunternehmens verordnen und in diesem Rahmen den Studierenden den Status von Kundinnen und Kunden der Hochschule zuschreiben. [...] An die Stelle des Modells der politischen Steuerung durch Partizipation an hochschulischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen tritt die Vorstellung einer ökonomischen Steuerung über einen Markt, auf dem sich die Hochschulen als Anbieterinnen und die Studierenden als Nachfragende Ware Studium gegenüberstehen.” (Keller 2000:3)
    7. Literatur:

      • Adam, Heribert: Studentenschaft und Hochschule. Möglichkeiten und Grenzen studentischer Politik, Frankfurt 1965
      • Förderung der Mobilität durch Überwindung der Hindernisse, die der Freizügigkeit in der Praxis im Wegen stehen, insbesondere für Studierende durch Zugang zu Studien- und Ausbildungsangeboten und zu entsprechenden Dienstleistungen für LehrerInnen, WissenschaftlerInnen und Verwaltungspersonal: Anerkennung und Anrechnung von Auslandsaufenthalten zu Forschungs-, Lehr- oder Ausbildungszwecken; unbeschadet der gesetzlichen Rechte dieser Personengruppen.
      • Keller, Andreas: Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, BdWi-Verlag Marburg 2000.
      • Killy, Walter: Studium Generale und studentisches Gemeinschaftsleben, Berlin 1952.
      • Förderung von gemeinsamer europäischer Qualitätssicherung im Hinblick auf die Entwicklung von gemeinsamen vergleichbaren Methoden und Kriterien.
      • Kraushaar, Wolfgang: Autoritäter Staat und Antiautoritäre Bewegung. Zum Organisationsreferat von Rudi Dutschke und Hans-Jürgen Krahl auf der 22. Delegiertenkonferenz des SDS in Frankfurt, Frankfurt 1998
      • Förderung der notwendigen europäischen Aspekte und Dimensionen höherer Bildung, besonders im Hinblick auf Studienordnungsentwicklung, Zusammenarbeit von an höherer Bildung beteiligten Institutionen sowie Mobilitäts- und Austauschprogramme für Studierende, Lernende und Lehrende.
      Schulze, F./Ssymank, P.: Das deutsche Studententum von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, München 1932<>h3 id
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    (Aus: Fightclub)



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